🐶 Willkommen im Filstalpfote-Blog

Spannende Themen rund um den Hund – mit Herz, Verstand und Pfote

Hallo und schön, dass du da bist!
Ich freue mich, dass du den Weg in meinen Blog gefunden hast.
Hier bei Filstalpfote teile ich mit dir meine Erfahrungen, Gedanken und Tipps rund um das Leben mit Hund – ehrlich, alltagstauglich und mit
ganz viel Herz.

Ich glaube daran, dass gutes Hundetraining auf Verständnis, Geduld und Vertrauen basiert – nicht auf Druck oder Perfektion.
Jeder Hund ist einzigartig, und genauso individuell darf auch der Weg sein, den ihr gemeinsam geht.


Ganz gleich, ob du dich für Hilfsmittel im Training, die Sprache der Hunde, kreative und günstige Beschäftigungsideen oder die Entwicklung deines Lieblings interessierst –

hier findest du regelmäßig neue Blogbeiträge voller Herz, Wissen und Alltagstipps. 

Mach’s dir gemütlich, gönn dir einen Kaffee und kuschle dich mit deinem Hund zusammen –
viel Spaß beim Stöbern, Lernen und Schmunzeln!

 
Hundebegegnungen: Warum es oft eskaliert 

Hundebegegnungen gehören für viele Mensch-Hund-Teams zu den größten Herausforderungen im Alltag. Was für Außenstehende manchmal wie „Ungehorsam“, „Aggression“ oder „Dominanz“ wirkt, ist in Wirklichkeit oft ein Ausdruck von Stress, Unsicherheit, Frust oder Überforderung. 

Viele Hunde reagieren nicht „einfach so“. Meist baut sich eine Eskalation Schritt für Schritt auf – lange bevor der Hund bellt, in die Leine springt oder kaum noch ansprechbar ist. 

Wenn aus einer Begegnung Stress wird 

Eine typische Situation: Der Spaziergang verläuft ruhig, der Hund schnüffelt entspannt, der Mensch ist gedanklich vielleicht schon beim nächsten Termin. Plötzlich taucht auf dem Weg ein anderer Hund auf. Der eigene Hund bleibt stehen, richtet den Blick nach vorne, der Körper wird fester, die Leine spannt sich. 

Vielleicht wird der Mensch nun ebenfalls unruhig. Die Leine wird kürzer genommen, der Griff fester, der eigene Körper angespannter. Für den Hund verändert sich die Situation dadurch noch mehr: Der andere Hund kommt näher, Ausweichen ist kaum möglich, die Leine begrenzt den Bewegungsradius – und der Druck steigt. 

Was dann nach außen wie ein plötzlicher Ausraster aussieht, hat innerlich oft schon viel früher begonnen. 

Die Leine verändert die Kommunikation 

Hunde kommunizieren sehr viel über Körpersprache, Abstand und Bewegung. Im Freilauf würden viele Hunde nicht frontal aufeinander zulaufen, sondern Bögen gehen, Tempo herausnehmen, schnüffeln, stehen bleiben oder Abstand vergrößern. 

An der Leine sind diese Möglichkeiten stark eingeschränkt. Der Hund kann nicht frei entscheiden, ob er ausweichen, langsamer werden oder Distanz schaffen möchte. Gleichzeitig entsteht durch eine gespannte Leine häufig zusätzliche körperliche und emotionale Spannung. 

Eine kurze oder straffe Leine kann dem Hund vermitteln:
 „Hier ist etwas los. Ich bin eingeschränkt. Ich kann nicht weg.“ 

Für viele Hunde ist genau das der Moment, in dem die Erregung steigt. 

Zu wenig Abstand erhöht den Druck 

Abstand ist einer der wichtigsten Faktoren bei Hundebegegnungen. Jeder Hund hat eine individuelle Wohlfühldistanz. Wird diese unterschritten, kann es für den Hund unangenehm oder bedrohlich werden. 

Manche Hunde brauchen nur wenige Meter Abstand, andere deutlich mehr. Das hängt unter anderem von Erfahrung, Temperament, Gesundheitszustand, Tagesform und Trainingsstand ab. 

Wird ein Hund immer wieder in Begegnungen gebracht, die für ihn zu nah, zu schnell oder zu frontal sind, kann er lernen:
 „Andere Hunde bedeuten Stress.“ 

Dann reicht irgendwann schon der Anblick eines Hundes in der Ferne, um Anspannung auszulösen. 

Eskalation beginnt oft leise 

Viele Menschen bemerken die Eskalation erst, wenn der Hund bellt oder nach vorne geht. Doch aus Hundesicht beginnt sie häufig viel früher. 

Mögliche frühe Signale können sein: 

  •  Der Hund wird langsamer oder bleibt stehen 
  •  Der Körper wird steifer 
  •  Der Blick fixiert den anderen Hund 
  •  Das Maul schließt sich 
  •  Die Rute verändert ihre Haltung 
  •  Der Hund ist nicht mehr gut ansprechbar 
  •  Die Ohren richten sich stark nach vorne oder hinten 
  •  Der Hund nimmt kein Futter mehr 
  •  Die Leine spannt sich 

Diese Signale sind wichtige Hinweise. Sie zeigen, dass der Hund die Situation wahrnimmt und möglicherweise bereits innerlich angespannt ist. 

Je früher wir diese Zeichen erkennen, desto besser können wir unterstützen. 

Reaktivität ist nicht automatisch Aggression 

Ein Hund, der an der Leine bellt, zieht oder nach vorne springt, wird schnell als aggressiv abgestempelt. Doch reaktives Verhalten hat viele mögliche Ursachen. 

Häufig stecken dahinter: 

  •  Unsicherheit 
  •  Angst 
  •  Frust 
  •  Überforderung 
  •  schlechte Erfahrungen 
  •  mangelnde Distanz 
  •  Schmerzen oder körperliches Unwohlsein 
  •  fehlende Orientierung am Menschen 
  •  zu hohe Erwartungshaltung 
  •  erlernte Strategien 

Für manche Hunde ist Bellen eine Möglichkeit, Abstand herzustellen. Andere sind frustriert, weil sie nicht zum anderen Hund hin dürfen. Wieder andere haben gelernt, dass lautes Verhalten ihnen hilft, schwierige Situationen zu beenden. 

Das Verhalten ist also nicht einfach „frech“ oder „dominant“, sondern oft eine Strategie, mit einer belastenden Situation umzugehen. 

Auch der Mensch spielt eine Rolle 

Hunde nehmen unsere Körpersprache sehr genau wahr. Wenn wir beim Anblick eines anderen Hundes innerlich anspannen, die Leine kürzer nehmen oder hektisch werden, kann sich diese Stimmung auf den Hund übertragen. 

Das bedeutet nicht, dass der Mensch „schuld“ ist. Es zeigt nur, wie eng Mensch und Hund in solchen Momenten miteinander verbunden sind. 

Viele Hunde orientieren sich stark an ihrem Menschen. Wenn dieser ruhig, klar und vorausschauend handelt, kann das dem Hund Sicherheit geben. Wenn der Mensch dagegen selbst in Stress gerät, wird die Situation für den Hund oft schwerer einzuschätzen. 

Warum „da muss er durch“ selten hilft 

Ein häufiger Irrtum ist, dass Hunde schwierige Begegnungen einfach aushalten müssen, um sich daran zu gewöhnen. In der Praxis passiert jedoch oft das Gegenteil. 

Wenn ein Hund immer wieder in Situationen gerät, die ihn überfordern, wird seine Reaktion meist nicht besser, sondern stärker. Er sammelt weitere stressige Erfahrungen und bestätigt innerlich seine Erwartung:
 „Andere Hunde sind ein Problem.“ 

Lernen kann ein Hund vor allem dann, wenn er noch ansprechbar ist. Ist die Erregung zu hoch, geht es nicht mehr um Training, sondern nur noch um Schadensbegrenzung. 

Deshalb ist Abstand kein Rückschritt. Abstand ist oft die Voraussetzung dafür, dass Lernen überhaupt möglich wird. 

Was in Hundebegegnungen helfen kann 

Hilfreich ist vor allem ein gutes Zusammenspiel aus Management, Training und Verständnis. 

Dazu gehören: 

  •  Begegnungen frühzeitig wahrnehmen 
  •  ausreichend Abstand schaffen 
  •  Bögen laufen statt frontal aufeinander zuzugehen 
  •  die Leine locker halten, soweit möglich 
  •  den Hund nicht in die Situation hineindrängen 
  •  frühe Körpersignale erkennen 
  •  ruhiges Verhalten belohnen 
  •  Alternativverhalten aufbauen 
  •  schwierige Situationen rechtzeitig verlassen 
  •  dem Hund Sicherheit und Orientierung geben 

Nicht jede Begegnung muss stattfinden. Nicht jeder Hund muss Kontakt haben. Und nicht jeder Spaziergang muss eine Trainingssituation sein. 

Manchmal ist es die beste Entscheidung, auszuweichen, umzudrehen oder eine Pause einzubauen. 

Ziel: Sicherheit statt Kontrolle 

Das Ziel im Training sollte nicht sein, den Hund einfach nur „funktionieren“ zu lassen. Ziel ist, dass der Hund sich sicherer fühlt, besser ansprechbar bleibt und neue Erfahrungen machen kann. 

Ein Hund, der lernt, dass sein Mensch Situationen erkennt und ihn unterstützt, muss weniger selbst regeln. Dadurch kann langfristig mehr Ruhe entstehen. 

Hundebegegnungen werden nicht durch Druck entspannter, sondern durch Verständnis, gutes Timing und passende Distanz. 

Fazit 

Eskalationen bei Hundebegegnungen entstehen selten plötzlich. Meist entwickeln sie sich Schritt für Schritt. Wer lernt, die frühen Signale seines Hundes zu erkennen, Abstand bewusst einzusetzen und Begegnungen vorausschauend zu gestalten, kann viel Stress vermeiden. 

Reaktives Verhalten ist kein Zeichen von Versagen. Es ist ein Hinweis darauf, dass der Hund Unterstützung braucht. 

Mit Geduld, Klarheit und fairem Training können Hundebegegnungen wieder ruhiger, sicherer und entspannter werden 

🧠 Das Gehirn des Hundes – und warum es dein Training komplett verändert 

Viele Probleme im Alltag mit Hunden entstehen nicht, weil Hunde „nicht hören wollen“
sondern weil wir oft nicht verstehen, wie ihr Gehirn funktioniert
Denn: Hunde denken nicht wie wir Menschen.
Und genau das ist der Schlüssel für erfolgreiches Training. 
 

Hunde denken anders als wir 

Der Mensch verfügt über einen stark ausgeprägten Frontallappen.
Er ermöglicht uns, logisch zu denken, zu planen und Situationen zu analysieren.
Beim Hund ist dieser Bereich deutlich weniger dominant.
👉 Das bedeutet:
Hunde handeln nicht auf Basis von Logik oder „richtig vs. falsch“,
sondern reagieren auf Erfahrungen, Emotionen und ihren aktuellen Zustand im Nervensystem
 

Verhalten entsteht im Nervensystem – nicht im „Gehorsam“ 

Wenn ein Hund zieht, bellt oder aggressiv reagiert, passiert das nicht, weil er sich bewusst „falsch entscheidet“. 
👉 Es ist eine Reaktion seines Nervensystems. 

  •  Unsicherheit 
  •  Stress 
  •  Überforderung 
  •  Erregung 

All das beeinflusst das Verhalten viel stärker als jede erlernte Übung.

👉 Und genau deshalb funktioniert Training über Druck oder Strafe oft nicht nachhaltig.
Denn der Hund lernt dabei nicht, was er tun soll,  sondern nur, dass die Situation unangenehm ist. 
 

Hunde erinnern sich an Gefühle – nicht an Worte 

Ein zentraler Bestandteil des Hundegehirns ist der Hippocampus.
Er sorgt dafür, dass Erlebnisse mit Emotionen verknüpft werden.
👉 Das bedeutet:
Hunde speichern nicht einfach „Übungen“ ab
sie speichern, wie sich eine Situation angefühlt hat.
Beispiel:
Eine Hundebegegnung + Stress = zukünftige Anspannung
👉 Deshalb ist im Training entscheidend:
Nicht nur was du übst, sondern wie sich dein Hund dabei fühlt
 

Lernen passiert ständig – auch ohne Training 

Hunde sind Meister im Beobachten.
 Sie lesen permanent: 

  •  Körpersprache 
  •  Spannungen 
  •  Bewegungen 
  •  Emotionen 

👉 Dein Hund lernt nicht nur in Trainingssituationen –  er lernt die ganze Zeit
Und das Wichtigste dabei:
👉 Dein eigener Zustand überträgt sich direkt auf deinen Hund. 
Das ist keine „esoterische Idee“, sondern Biologie. 
 

Stress blockiert Lernen 

Sobald ein Hund in den Stressmodus geht (Kampf- oder Fluchtreaktion), passiert Folgendes: 

  •  Das Nervensystem schaltet auf Überleben 
  •  Der Körper reagiert schnell und impulsiv 
  •  Lernfähigkeit wird stark eingeschränkt 

👉 Was oft als „Ungehorsam“ interpretiert wird, ist in Wirklichkeit:
ein Hund im Alarmzustand 
Und ein Hund im Alarmzustand kann nicht sinnvoll lernen. 
 

Die Nase steuert das Gehirn 

Ein riesiger Teil des Hundegehirns ist für das Riechen zuständig. 
👉 Hunde nehmen ihre Umwelt primär über Gerüche wahr – nicht über das Sehen. 
Das hat direkte Auswirkungen auf den Alltag: 

  •  Schnüffeln beruhigt 
  •  Schnüffeln strukturiert Wahrnehmung 
  •  Schnüffeln hilft beim Stressabbau 

👉 Deshalb ist Nasenarbeit keine „Spielerei“,
 sondern eine der wichtigsten Formen sinnvoller Auslastung. 
 

Kommunikation läuft ohne Worte 

Hunde kommunizieren überwiegend über: 

  •  Körpersprache 
  •  Spannung im Körper 
  •  kleine, feine Signale 

👉 Sie lesen uns oft viel besser, als wir sie lesen. 
Das bedeutet für dich im Training:
Deine Körpersprache ist oft wichtiger als jedes gesprochene Signal. 

 

Jeder Hund ist individuell 

Kein Hund ist wie der andere.
Verhalten entsteht immer aus:
Genetik + Erfahrungen + Umwelt 
👉 Deshalb gibt es keine Standardlösung.
Und genau deshalb ist individuelles Training so wichtig. 
 

Fazit: Verstehen verändert alles 

Wenn du beginnst, das Gehirn deines Hundes wirklich zu verstehen, verändert sich dein Training grundlegend.
 
Du gehst weg von:

  • Kontrolle
  • Korrektur
  • Frust

 
👉 hin zu: 

  • Verständnis
  • Ruhe
  • klarer Kommunikation
  • echter Beziehung 

 
Denn am Ende gilt:
Es ist kein Ungehorsam.
👉 Es ist das Nervensystem.
Es ist keine Sturheit.
👉 Es ist Biologie.

Wenn du deinen Hund besser verstehen und alltagstauglich begleiten möchtest, unterstütze ich dich gerne dabei.

Mandy  von
🐾 Filstalpfote – deiner mobilen Hundeschule im Filstal 


Nasenarbeit für Profis: Die Teebeutelsuche ☕



Hunde erleben ihre Welt primär über die Nase. Während wir Menschen uns auf unsere Augen verlassen, "sieht" ein Hund Gerüche in einer unglaublichen Detailtiefe. Eine meiner liebsten Beschäftigungsmöglichkeiten für zu Hause oder unterwegs im Filstal ist die Teebeutelsuche.

Was ist Teebeutelsuche?

Bei dieser Form der Objektsuche lernt dein Hund, einen ganz spezifischen Geruch zu identifizieren und anzuzeigen – in diesem Fall einen handelsüblichen Teebeutel (z. B. Hagebutte oder Kamille). Wie du auf dem Foto sehen kannst, beginnt das Training damit, dass der Hund den Geruch im Glas wahrnimmt und positiv verknüpft.

Warum ist das so genial?

  • Höchste Konzentration: Den richtigen Geruch aus vielen anderen herauszufiltern, erfordert vom Hund enorme mentale Anstrengung.
  • Überall machbar: Ob im Wohnzimmer in Eislingen, im Garten in Göppingen oder im Wald – du brauchst nur einen Teebeutel und schon kann die Suche losgehen.
  • Fördert die Ruhe: Nasenarbeit senkt den Puls. Ein Hund, der 10 Minuten intensiv sucht, ist oft zufriedener als nach einem einstündigen Dauerlauf.
  • Stärkt die Bindung: Ihr arbeitet als Team. Du versteckst, dein Hund sucht und zeigt an, und gemeinsam feiert ihr den Erfolg.

Wie ich dich dabei unterstütze

In meinem Coaching bei der Filstalpfote zeige ich dir den kleinschrittigen Aufbau. Wir achten darauf, dass dein Hund lernt, den Fund ruhig anzuzeigen (z. B. durch "Einfrieren" oder Hinlegen), anstatt den Teebeutel zu apportieren oder zu zerzausen.
Besonders für Hunde, die körperlich nicht mehr so aktiv sein können oder die bei Spaziergängen schnell gestresst sind, ist die Teebeutelsuche eine perfekte Alternative, um sie glücklich und müde zu machen.
Möchtest du die Supernase deines Hundes aktivieren? Ich komme gerne zu euch nach Hause und zeige euch, wie ihr aus eurem Wohnzimmer ein echtes Suchgelände macht! 


👉 Kontaktiere mich  – ich freue mich auf euch

Kind und Hund: 

Familienharmonie 👧

Ein Hund als bester Freund für das eigene Kind – das ist der Traum vieler Familien im Filstal. Doch im Alltag zwischen Krabbelgruppe, Hausaufgaben und Gassirunden entstehen oft Unsicherheiten: Darf der Hund mit ins Kinderzimmer? Wie reagiere ich, wenn es dem Hund zu viel wird? Wie lernt mein Kind, die Grenzen des Hundes zu respektieren?

Vertrauen ist gut, Verstehen ist besser

Auf dem Bild aus einem meiner Coachings in Eislingen sieht man genau, worauf es ankommt: Ruhe und gegenseitige Wahrnehmung. Es geht nicht darum, dass der Hund wie ein Roboter "funktioniert". Es geht darum, dass beide Seiten lernen, einander zu lesen.
Als Tierpsychologin unterstütze ich euch dabei, die Körpersprache eures Hundes zu verstehen, bevor eine Situation stressig wird. Wenn Eltern wissen, worauf sie achten müssen, kehrt sofort Entspannung in den Familienalltag ein.

Meine 3 Säulen für ein sicheres Miteinander:

  1. Grenzmanagement: Wir schaffen klare Zonen im Haus, in denen der Hund garantiert ungestört ist.
  2. Kindgerechte Erklärungen: Ich helfe Kindern spielerisch zu verstehen, dass der Hund kein Spielzeug ist, sondern ein Lebewesen mit eigenen Gefühlen.
  3. Gemeinsame Erfolgserlebnisse: Wir erarbeiten kleine Aufgaben, die Kind und Hund gemeinsam lösen können, um die Bindung zu stärken.

Sicherheit im Filstal

Egal ob ihr gerade erst ein Baby erwartet oder der Hund schon lange Teil der Familie ist – Sicherheit und ein gutes Bauchgefühl stehen an erster Stelle. Ich besuche euch direkt in eurem gewohnten Umfeld in Eislingen, Göppingen und Umgebung, um ganz individuell auf eure Bedürfnisse einzugehen.
Ein harmonisches Team aus Kind und Hund ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von gegenseitigem Respekt und klarer Anleitung.
Möchtet ihr euer Familienleben mit Hund stressfreier gestalten? Ich freue mich darauf, euch und eure "Filstalpfoten" kennenzulernen! 


👉 Vereinbare dein Kennenlerngespräch (Dauer ca. 60–90 Min. für 60 €)
📞 Telefon: 015565622012 | 📧 E-Mail: [email protected]

Deine Mandy von Filstalpfote 


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Stoppen auf Distanz: Die „Fernbedienung“ für die Sicherheit deines Hundes

Hast du dich schon einmal in einer Situation befunden, in der dein Hund frei läuft und plötzlich taucht in der Ferne eine Gefahr auf – ein Radfahrer, ein Reh oder eine befahrenen Straße? In solchen Momenten ist der Rückruf manchmal nicht die beste Wahl, da der Hund auf dem Weg zu dir die Gefahrenquelle vielleicht erst kreuzen müsste. Hier ist das Stoppen auf Distanz dein absoluter Joker.

Was bedeutet „Stoppen auf Distanz“ eigentlich?

Wie du auf dem Bild aus unserem Training in Eislingen siehst, lernt der Hund dabei, auf ein Signal hin (oft ein Sichtzeichen wie die erhobene Hand oder ein Pfiff) sofort innezuhalten und stehen zu bleiben oder sich zu setzen – egal, wie weit er gerade von dir entfernt ist.

Warum dieses Training so wichtig ist:

  • Sofortige Sicherheit: Du kannst deinen Hund „einfrieren“, bevor er eine gefährliche Situation erreicht.
  • Ruhe in den Alltag bringen: Es hilft reizempfänglichen Hunden, kurz innezuhalten und sich neu zu fokussieren, statt kopflos loszustürmen.
  • Voraussetzung für echten Freilauf: Erst wenn das Stoppen auf Distanz auch unter Ablenkung – wie hier auf einem öffentlichen Parkplatz – funktioniert, gewinnst du als Halter die nötige Gelassenheit für entspannte Spaziergänge im Filstal.

Wie ich dich und deinen Hund dabei unterstütze

In meinem Training bei der Filstalpfote lege ich großen Wert darauf, dass wir von Anfang an eine sichere Basis schaffen. Wie du auf dem Foto siehst, setze ich zu Beginn oft eine Schleppleine ein. Ich nutze sie ganz bewusst als dein Sicherheitsnetz: Sie gibt dir die nötige Gelassenheit und sorgt dafür, dass dein Hund gar nicht erst die Erfahrung eines Misserfolgs macht.
Gemeinsam erarbeiten wir das Stopp-Signal in kleinen, logischen Schritten. Ich achte dabei genau auf die Körpersprache deines Hundes und wir erhöhen die Distanz sowie die Ablenkung erst dann, wenn das Signal wirklich sitzt.
Mein Ziel ist es, dass du dich im Alltag in Eislingen, Göppingen und Umgebung blind auf deinen Hund verlassen kannst – auch wenn er mal ein paar Meter weiter weg ist.

Mein Tipp als Trainerin: Übe das Stoppen erst in Situationen ohne große Reize und mit hochwertiger Belohnung. Es soll für deinen Hund kein „Spaßverderber“-Signal sein, sondern eine Aufgabe, die sich für ihn richtig lohnt!

Möchtest du die „Fernbedienung“ für deinen Hund perfektionieren? Egal ob Rückruf oder Stopp-Signal – ich helfe dir dabei, die Kommunikation mit deinem Hund auf das nächste Level zu heben. Ich komme gerne für ein mobiles Training direkt zu euch nach Eislingen, Göppingen und Umgebung



👉 Kontaktiere mich  – ich freue mich auf euch

 

Poncho und der Schnüffelteppich: Wenn die Nase zum Superhirn wird!

Auf dem Bild siehst du Poncho, wie er hochkonzentriert seine Nase einsetzt. Was hier so spielerisch aussieht, ist tatsächlich hoch effektive Kopfarbeit mit einem sogenannten Schnüffelteppich!

Was ist ein Schnüffelteppich?

Ein Schnüffelteppich ist ein spezieller Teppich, der aus vielen Stoffstreifen besteht. Zwischen diesen Streifen werden kleine Leckerlis oder Futterbröckchen versteckt. Die Aufgabe für deinen Hund ist es, diese Leckereien nur mit seiner Nase zu finden und herauszuarbeiten.

Warum ist Nasenarbeit so wertvoll für meinen Hund?

Macht müde und zufrieden: Das Suchen und Schnüffeln ist für Hunde extrem anstrengend – aber auf eine gute Art! Schon 10-15 Minuten Nasenarbeit können deinen Hund mehr auslasten als ein langer Spaziergang, da der Geruchssinn und die Konzentration stark gefordert werden. Das ist ideal für ungemütliches Wetter in Eislingen oder Göppingen, wenn die Gassirunden kürzer ausfallen müssen.

Fördert Konzentration und Ruhe: Im Gegensatz zu wilden Ballspielen, die den Adrenalinspiegel in die Höhe treiben, wirkt die Nasenarbeit beruhigend. Sie fördert die geistige Ruhe und hilft Hunden, runterzukommen. Das ist besonders für aufgeregte oder ängstliche Hunde ein Segen.

Stärkt das Selbstbewusstsein: Dein Hund lernt, eine Aufgabe selbstständig zu lösen und dafür belohnt zu werden. Das stärkt sein Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und macht ihn ausgeglichener.

Ideal für alle Hunde: Ob Welpe, Senior, Handicap-Hund oder Sportskanone – Nasenarbeit ist für jeden Hund geeignet und kann individuell angepasst werden.

So einfach geht’s:

Verstecke einfach ein paar Leckerlis im Schnüffelteppich und lass deinen Hund suchen. Achte darauf, dass er dabei nicht frustriert wird, besonders am Anfang. Weniger ist hier oft mehr!
Möchtest du mehr über sinnvolle Beschäftigung für deinen Hund lernen? Als mobile Hundetrainerin zeige ich dir gerne, wie du deinen Hund im Alltag – drinnen und draußen – optimal auslastest und ein glückliches Zusammenleben förderst. Kontaktiere mich für ein Erstgespräch in Eislingen, Göppingen und Umgebung


👉 Kontaktiere mich  – ich freue mich auf euch

Warum das Training vor der eigenen Haustür oft den größten Unterschied macht

Viele Hundebesitzer kennen das: Auf dem Hundeplatz klappt der Rückruf oder das „Sitz“ perfekt, aber kaum biegt man zu Hause in die gewohnte Gassi-Runde ein, scheint das Gelernte wie weggeblasen. Woran liegt das?

Die „Hundeplatz-Blase“ vs. der echte Alltag

Hunde lernen sehr kontextbezogen. Das bedeutet, sie verknüpfen Signale (Kommandos) oft mit der Umgebung. Der eingezäunte Platz ist für viele Hunde ein Signal für „Jetzt wird gearbeitet“. Doch der Alltag in Eislingen, Göppingen oder dem Filstal sieht anders aus: Da flitzt ein Eichhörnchen über den Weg, dort hupt ein Auto oder ein fremder Hund kommt um die Ecke.

Die Vorteile von mobilem Hundetraining

Bei Filstalpfote setze ich genau dort an, wo die Herausforderungen entstehen. Als mobile Hundetrainerin besuche ich dich und deinen Hund in eurer gewohnten Umgebung.

  • Training unter realen Bedingungen: Wir üben direkt an der Haustür, im eigenen Garten oder auf eurer Lieblingswiese.
  • Individueller Fokus: Keine Gruppenstunde, in der man untergeht. Ich konzentriere mich voll auf dich, deinen Hund und eure ganz spezifische Dynamik.
  • Weniger Stress für den Hund: Besonders für Angsthunde oder sehr aufgeregte Hunde ist die Fahrt zum Hundeplatz oft schon so stressig, dass sie kaum noch aufnahmefähig sind. Zu Hause fühlen sie sich sicher.

Mehr als nur „Sitz“ und „Platz“

Als Tierpsychologin schaue ich tiefer. Oft ist ein unerwünschtes Verhalten im Freien nur ein Symptom für ein Thema, das bereits in den eigenen vier Wänden beginnt. Wenn wir dort starten, wo ihr euch am wohlsten fühlt, legen wir das Fundament für ein entspanntes Miteinander – ein Hundeleben lang.
Bereit für entspannte Spaziergänge im Filstal? Lass uns gemeinsam schauen, wie wir euren Alltag stressfreier gestalten können. Ich freue mich darauf, dich und deinen Vierbeiner kennenzulernen! 



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 Leinenführigkeit

Leinen-Frust im Filstal? So versteht dein Hund, warum Ziehen sich nicht lohnt

Ein Blogbeitrag von Mandy, deiner mobilen Hundetrainerin
Du liebst deinen Hund über alles, aber sobald ihr das Haus verlasst, wird der Spaziergang zum Kraftakt? Dein Arm wird länger und dein Frust steigt, während dein Hund dich von Baum zu Baum zieht? Damit bist du nicht allein!
In meiner mobilen Hundeschule "Filstalpfote" ist die Leinenführigkeit eines der häufigsten Themen. Viele Hundemenschen fragen sich: Warum zieht mein Hund, obwohl ich ihn ständig korrigiere?
Die gute Nachricht: Dein Hund macht das nicht, um dich zu ärgern. Er tut es, weil es sich für ihn lohnt.

Warum zieht dein Hund wirklich? (Und warum Korrektur selten hilft)

Hunde lernen durch Konsequenzen. Wenn dein Hund zieht, weil er zu dem spannenden Geruch am nächsten Busch möchte, und er trotz deines Ziehens oder Rucks dort ankommt, hat er gelernt: Ziehen führt zum Ziel! Dein Widerstand ist nur ein temporäres Hindernis.
Ein Training, das auf Druck oder Strafe basiert, mag kurzfristig funktionieren, schädigt aber das Vertrauen und erklärt dem Hund nicht, was er stattdessen tun soll. Unser Ziel bei Filstalpfote ist es, deinem Hund eine klare, positive Alternative anzubieten.

🔑 Die Filstalpfote-Lösung: Erfolg durch Entspannung

Wir wollen die Leine vom reinen Befehlswerkzeug zu einem Kommunikationsmittel machen. Das Geheimnis liegt in der positiven Verstärkung und der Umkehrung der gelernten Konsequenz: Nur lockere Leine führt zum Ziel.

1. Belohne die richtige Position (Der Jackpot-Moment)
Vergiss das ständige Korrigieren, wenn die Leine straff ist. Konzentriere dich darauf, deinen Hund mit einem kleinen Jackpot (tolles Leckerli, kurzes Spiel) zu belohnen, bevor die Leine straff wird.

  • Der Trick: Belohne deinen Hund, wenn er sich von alleine an dir orientiert, auch wenn es nur für zwei Schritte ist. Das ist der Moment, in dem er denkt: "Aha! Bei lockerer Leine passiert etwas Gutes!"


2. Stopp statt Ruck (Der Baum-Trick)
Wenn dein Hund plötzlich anzieht, um zu einem Reiz zu gelangen, stoppe sofort. Werde zum "Baum".

  • Wichtig: Sage nichts, nimm einfach den Druck von der Leine. Dein Hund wird irritiert sein, sich umdrehen oder warten. Sobald die Leine durchhängt – selbst nur für eine Sekunde – belohne ihn und laufe entspannt weiter.
  • Die Konsequenz: Straffe Leine = Stillstand. Lockere Leine = Bewegung und Belohnung.


3. Der Fokus liegt im Alltag (Training vor Ort)
Leinenführigkeit auf einem leeren Hundeplatz zu üben, ist einfach. Sie muss aber dort funktionieren, wo das Leben stattfindet: auf eurem Weg zum Bäcker, im Wohngebiet oder an der belebten Wiese.
Deshalb trainiere ich mit dir und deinem Hund mobil im Filstal. Wir üben die Begegnung mit Radfahrern, das Vorbeigehen am Kinderwagen und das Ignorieren des Nachbarskaters – alles Situationen, die in eurem echten Alltag Stress verursachen.

🚀 Bereit für entspannte Spaziergänge?

Leinenführigkeit ist Training, keine Magie. Es braucht Geduld, Empathie und die richtigen, alltagstauglichen Schritte.
Wenn du den Leinen-Frust satt hast und lernen möchtest, wie du deinen Hund ohne Druck souverän führst, dann starte jetzt!

👉 Vereinbare dein Kennenlerngespräch (Dauer ca. 60–90 Min. für 60 €)
📞 Telefon: 015565622012 | 📧 E-Mail: [email protected]

Deine Mandy von Filstalpfote 


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„Darf der mal Hallo sagen?“ – Warum Leinenkontakte oft keine gute Idee sind

Ein Blogbeitrag von Mandy, deiner mobilen Hundetrainerin von Filstalpfote
Du bist im Filstal spazieren, dein Hund läuft entspannt an der Leine, und plötzlich kommt euch ein anderer Hund entgegen. Schon von Weitem hörst du den Satz: „Der tut nichts, der will nur mal Hallo sagen!“
Dein Bauchgefühl sagt dir vielleicht etwas anderes, aber du willst ja kein Spielverderber sein. Doch wusstest du, dass erzwungene Begegnungen an der Leine oft die Hauptursache für die ungeliebte Leinenaggression sind?

Die Leine als Kommunikationsbremse

Stell dir vor, du müsstest jemanden Fremdes umarmen, während deine Hände hinter dem Rücken gefesselt sind. Unangenehm, oder? Hunde kommunizieren über ihre Körpersprache. Sie laufen Bögen, zeigen die Flanke und weichen aus. An der kurzen Leine ist das nicht möglich. Der Hund fühlt sich eingeengt. Wenn er nicht weg kann (Flucht), bleibt ihm oft nur noch der Weg nach vorne (Angriff), um sich den nötigen Freiraum zu verschaffen.

Die Erwartungshaltung: „Jeder Hund bedeutet Action“

Wenn dein Hund lernt, dass jeder Artgenosse auf dem Spaziergang erreicht werden darf, baust du eine enorme Erwartungshaltung auf.

  • Die Folge: Sobald er mal nicht zum anderen Hund darf, entsteht Frust. Dieser Frust entlädt sich dann oft in Bellen und Ziehen.
  • Das Ziel: Wir wollen bei Filstalpfote, dass dein Hund lernt, in deiner Gegenwart entspannt an anderen Hunden vorbeizugehen. Ruhe ist wichtiger als Kontaktzwang.

3 Tipps für entspannte Begegnungen im Filstal

  1. Bögen laufen: Wenn es der Platz zulässt, weiche dem anderen Team in einem sanften Bogen aus. Das ist unter Hunden höflich und nimmt den Druck aus der Situation.
  2. Die „Hunde-Etikette“: Leine deinen Hund immer an, wenn dir ein angeleinter Hund entgegenkommt. Es gibt oft Gründe (Krankheit, Training, Alter), warum der andere Halter keinen Kontakt möchte.
  3. Fokus auf dich: Nutze dein Markerwort, wenn dein Hund den anderen Hund sieht, aber noch ruhig ist. Belohne ihn dafür, dass er bei dir bleibt.

Fazit: Qualität vor Quantität

Echte Hundefreundschaften entstehen im Freilauf oder bei kontrollierten Social Walks, nicht beim schnellen „Nase-An-Nase“ an der kurzen Leine. Sei die Stimme deines Hundes und sag auch mal freundlich „Nein“, wenn du merkst, dass dein Hund sich unwohl fühlt.
Möchtest du das entspannte Vorbeigehen an anderen Hunden üben? In meinem mobilen Training im Filstal trainieren wir genau diese Alltagssituationen – dort, wo sie passieren. Gemeinsam machen wir euch zum souveränen Team.

👉 Kontaktiere mich für ein Kennenlerngespräch! 📞 Telefon: 015565622012 | 📧 E-Mail: [email protected] 

 

Von alten Irrtümern zu moderner Hundeerziehung – mein Weg zu fairem, zeitgemäßem Hundetraining

In meinem Training begegne ich immer wieder Hundemenschen, die verunsichert sind. Kein Wunder – überall bekommt man gut gemeinte Tipps, und viele davon stammen noch aus einer Zeit, in der man Hunde völlig falsch eingeschätzt hat.
Auch heutzutage sieht man im TV und auf Social Media immer wieder veraltete – und meiner Meinung nach teilweise sogar tierschutzrelevante – Trainingsmethoden.

Das Schwierige daran ist:
Auf den ersten Blick wirken viele dieser Methoden tatsächlich so, als würden sie funktionieren.
Der Hund „hört plötzlich“, er „macht nicht mehr das Falsche“.

Doch in Wahrheit passiert oft etwas ganz anderes:
Der Hund stoppt aus Schreck, Stress oder Schmerz – nicht, weil er das Verhalten verstanden hat.

Viele Hundehalterinnen und Hundehalter übernehmen solche Techniken nicht aus böser Absicht, sondern weil sie es nicht besser wissen und ihrem Hund wirklich helfen möchten. Und genau deshalb ist Aufklärung so wichtig.


Mythos 1: „Der Hund muss wissen, wer der Chef ist.“

Diesen Satz höre ich immer wieder – und er sorgt bei vielen Menschen für Unsicherheit.
Früher dachte man, Hunde wollten ständig die Rangordnung übernehmen und müssten deshalb „untergeordnet“ werden. Dieses Bild hält sich leider bis heute hartnäckig.

Doch moderne Verhaltensforschung zeigt ganz eindeutig:
Hunde wollen keine Chefposition einnehmen.
Sie wollen verstehen, was von ihnen erwartet wird – und sich auf ihren Menschen verlassen können.

Es geht nicht darum, „der Chef“ zu sein, sondern ein sicherer, verlässlicher Partner.

Ich setze deshalb auf
 ✨ klare, faire Strukturen,
 ✨ ruhige, eindeutige Kommunikation
 ✨ und eine Beziehung, die auf Vertrauen basiert.

So entsteht Kooperation nicht aus Angst, sondern aus echter Sicherheit.


Mythos 2: „Ein kleiner Leinenruck – das schadet doch nicht.“

Wenn ein Hund an der Leine zieht, ist die Versuchung groß, „kurz zu korrigieren“.
Aber genau hier entsteht das eigentliche Problem:
Der Hund verknüpft den Schmerz oder Schreck des Leinenrucks fast immer falsch.

Hunde verknüpfen nicht das Ziehen mit dem Ruck.

Sie verknüpfen das unangenehme Gefühl mit dem, was sie im gleichen Moment wahrnehmen:

dem Hund gegenüber

dem Fahrrad, das vorbeifährt

dem Kind, das vorbeiläuft

oder einfach mit dem Gefühl: „An der Leine sein ist unangenehm.“


Was er nicht versteht:
„Der Ruck kommt, weil ich gezogen habe.“

So entstehen oft erst
 👉 Leinenaggression
 👉 Unsicherheit
 👉 Stress

Deshalb arbeite ich lieber mit
 💚 Markertraining,
 💚 strukturiertem Aufbau
 💚 und Alternativen, die der Hund wirklich verstehen kann.

Ein Hund, der weiß, wie er entspannt an der Leine laufen soll, braucht keine körperlichen Korrekturen.


Mythos 3: „Der Hund macht das absichtlich!“

Manchmal läuft etwas schief – ein angeknabberter Schuh, ein überhörtes Rückrufsignal oder ein umgeworfener Blumentopf.
Schnell denkt man: „Das macht er jetzt extra!“

Aber Hunde handeln nicht aus Bosheit.

Man sollte sich daher fragen:
 
 👉 „Was wollte dein Hund dir damit sagen?“

Oft steckt dahinter ein Bedürfnis, Stress, Frust oder einfach ein Missverständnis im Training.
Wir sprechen nun mal verschiedene Sprachen – Fehler gehören dazu.

Wichtig ist:
Hunde handeln immer aus dem, was ihnen in diesem Moment möglich ist.


Mythos 4: „Mit Leckerli geht’s doch nicht immer!“

Stimmt – und das muss es auch nicht.
Leckerli sind nur ein Werkzeug, das ich bewusst einsetze, um Verhalten aufzubauen. Wenn dein Hund ein Verhalten sicher verstanden hat, braucht er immer weniger Unterstützung.
Und irgendwann funktioniert vieles ganz automatisch – ganz ohne Futter.

Belohnungen müssen nicht immer essbar sein.
Manchmal sind die besten Belohnungen die Dinge, die dein Hund in genau diesem Moment wirklich möchte:

ein gemeinsames Fang- oder Rennspiel

ein Lieblingsspielzeug

im See schwimmen dürfen

sich auf der Wiese wälzen

schnüffeln, buddeln, entdecken

ein Kontaktmoment mit dir

ein Stück Freiheit


All das kann eine absolut wertvolle und natürliche Verstärkung sein.
Entscheidend ist: Es muss für deinen Hund Sinn machen und sich gut anfühlen.

Druck oder Angst motivieren nicht – sie blockieren Lernen.
Echte Motivation entsteht durch Freude und Vertrauen.


Warum modernes Hundetraining so gut funktioniert

Hunde lernen am besten, wenn sie sich
 ✔ sicher,
 ✔ verstanden  und
 ✔ respektiert fühlen.

Ich trainiere nicht „gegen das Problem“, sondern für ein entspanntes Miteinander.
Ich möchte, dass dein Hund mit dir kooperiert, weil er es möchte – nicht, weil er Angst vor Konsequenzen hat.

Wenn Mensch und Hund beginnen, einander wirklich zu verstehen, passiert etwas Wundervolles:

Der Alltag wird leichter.
Training macht Spaß.
Die Beziehung wächst.

Genau dafür schlägt mein Herz.

Alles Liebe,
deine Mandy von Filstalpfote 

👉 Kontaktiere mich  – ich freue mich auf euch!

Marker & Clicker im Hundetraining – Sanfte Kommunikation mit deinem Hund


Bei Filstalpfote – deiner mobilen Hundeschule im Filstal dreht sich alles um ein faires, liebevolles und verständliches Miteinander zwischen Mensch und Hund.
Ein zentrales Werkzeug dafür ist das Markertraining – oft in Form eines Clickers oder eines Markerworts.
Doch was genau steckt dahinter, und warum funktioniert es so gut?

Was ist ein Marker?

Ein Marker ist ein Signal, das deinem Hund exakt sagt:
👉 „Genau das war richtig – gleich kommt deine Belohnung!“
Dieses Signal kann ein Click (vom Clicker) oder ein Wort wie „Yes“, „Top“ oder „Fein“ sein.
Der Marker wirkt wie eine Brücke zwischen Verhalten und Belohnung – dein Hund weiß dadurch ganz genau, welches Verhalten ihm die Belohnung eingebracht hat.

Markerwort oder Clicker – was passt besser?

Beides funktioniert wunderbar! Der Unterschied liegt im Einsatz:

Markerwort
Vorteile - Immer dabei, praktisch im Alltag
Nachteil - Stimme kann variieren
Ideal für Spaziergänge, Alltagssituationen

Clicker
Vorteile -  Sehr präzise, immer gleich klingend
Nachteil - das Gerät muss griffbereit sein
Ideal für gezieltes Training und das erlernen neuer Tricks


In meinen Trainingsstunden nutze ich oft beides kombiniert:
🔸 Der Clicker hilft beim exakten Markieren neuer Verhaltensweisen,
🔸 das Markerwort begleitet dich später im Alltag, wenn kein Clicker zur Hand ist.


Warum Markertraining bei Filstalpfote so effektiv ist
Exaktes Timing: Dein Hund versteht sofort, was richtig war.
Positive Verstärkung: Lernen macht Spaß und stärkt die Bindung.
Vertrauen & Motivation: Besonders für sensible Hunde ein sanfter Weg zum Lernerfolg.
Mit Markertraining fördern wir bei Filstalpfote nicht nur das gewünschte Verhalten, sondern auch das gegenseitige Verständnis – die Basis für ein harmonisches Miteinander.

Fazit

Ob mit Clicker oder Markerwort – beides sind großartige Helfer für ein freundliches, klares und erfolgreiches Hundetraining.
Bei Filstalpfote lernst du, wie du Markertraining sinnvoll einsetzt und in deinen Alltag integrierst – mit Spaß, Geduld und Herz.
📞 Neugierig geworden?
Ich zeige dir gern in einem individuellen Training, wie du Marker & Clicker optimal für dich und deinen Hund nutzt.
👉 Kontaktiere mich  – ich freue mich auf euch! 

Die Decke als Ruhe-Anker

 So wird die Decke zum magischen Ruhe-Ort

Schau dir Poncho an (den entspannten Herrn auf der Decke im Hintergrund) – er ist einer meiner Tierschutzhunde und weiß heute ganz genau: Seine Decke ist der sicherste und entspannteste Ort der Welt. Aber das musste auch er erst lernen!
Die Fähigkeit zur Entspannung ist oft nicht angeboren, sondern eine wertvolle Fähigkeit, die wir unseren Hunden beibringen müssen. Insbesondere agile, unsichere oder hoch erregbare Hunde haben Schwierigkeiten, im Alltag einfach "runterzufahren".
Die Lösung, die wir bei Filstalpfote erfolgreich im Alltagstraining zu Hause anwenden: Die Decke als Ruhe-Anker.

Warum braucht mein Hund einen festen Ruhe-Ort?

Dein Hund ist im Alltag vielen Reizen ausgesetzt: Besucher klingeln, der Postbote läuft vorbei, du räumst die Küche auf. Wenn er keinen klaren, positiv belegten Rückzugsort hat, fühlt er sich verpflichtet, alles zu überwachen. Das ist purer Stress.
Ein festes Ruhetraining hat zwei entscheidende Vorteile:

  1. Klare Erwartung: Dein Hund lernt, dass das Signal "Auf die Decke" bedeutet: Die "Schicht" ist beendet.
  2. Emotionale Sicherheit: Die Decke wird emotional mit Ruhe und hochwertiger Entspannung verknüpft – sie ist sein sicherer Hafen, der immer gleich ist, egal wie turbulent die Umwelt ist.

So trainierst du den "Decken-Zauber" in 3 Schritten

Wir nutzen positive Verstärkung, damit dein Hund die Decke liebt, anstatt sie als Verbannungsort zu sehen.

1. Die Decke wird zum Jackpot
Lege die Decke an einen Ort, an dem dein Hund gerne ist (z. B. im Wohnzimmer). Lasse ein paar unwiderstehliche Leckerlis oder ein gefülltes Kong-Spielzeug darauf fallen. Er soll die Decke aktiv erkunden. Belohne ihn sofort, wenn er sich entspannt hinlegt.
Wichtig: Futter und besondere Kauartikel gibt es ab sofort NUR auf dieser Decke. Das steigert den Wert des Ortes enorm.

2. Das Signal einführen und festigen
Führe ein klares Signal ein (z. B. "Decke", "Platz"). Führe deinen Hund auf die Decke. Sobald er liegt und zur Ruhe kommt (Kopf ablegen, Seufzen), belohne ihn ruhig.

  • Der Schlüssel: Belohne nicht nur das Liegen, sondern die Entspannung. Löst sich die Körperspannung, ist das der Jackpot!


3. Steigerung unter Ablenkung (Das echte Leben)
Jetzt wird das Training alltagstauglich – genau unser 
Ansatz bei Filstalpfote.

  • Stehe von deinem Sofa auf, laufe einmal um den Tisch, 
  • setze dich wieder. Bleibt dein Hund entspannt liegen? 

       Super!

  • Der Staubsauger läuft? Der Hund liegt auf der Decke 

       und bekommt einen Hochwertigen Kauknochen.

  • Besuch kommt? Dein Hund geht auf seine Decke 

       und wird dort mit einem langanhaltenden Spielzeug 
       beschäftigt.


Dein Hund lernt: Selbst wenn die Umwelt laut und spannend wird, 
ist es am entspanntesten und lukrativsten, auf dem eigenen Platz zu bleiben.

Bereit für mehr Harmonie zu Hause?

Ein harmonisches Zuhause braucht trainierte Entspannung. Wenn du lernen möchtest, wie du deinen Hund souverän durch den Alltag führst und ihm klare Ruhezeiten schenkst, stehe ich dir mit meinem mobilen Training zur Seite.
Wir arbeiten direkt bei dir vor Ort, im Filstal, an den Herausforderungen eures Zusammenlebens.

👉 Starte jetzt mit deinem Erstgespräch! Das Erstgespräch (ca. 60–90 Min.) ist der erste Schritt zu deinem individuellen Ruheplan und kostet 60 €.

📞 Telefon: 015565622012 | 📧 E-Mail: [email protected] 


Mich hat’s erwischt: Erkältet – und was ist mit meinem Hund? 



Mich hat’s diese Woche selbst erwischt: Die Nase läuft, der Kopf dröhnt, und ich liege mit Tee, Wärmflasche und einer Packung Taschentücher auf dem Sofa. Neben mir mein Hund – treu, aufmerksam und offenbar bereit, jede Sekunde als mein persönlicher Krankenpfleger einzuspringen. 

Und sofort stellt sich die Frage:
Kann ich meinen Hund überhaupt anstecken? 

✅ Gute Nachrichten: Sehr wahrscheinlich nicht 

Die typischen Erkältungsviren des Menschen – wie Rhinoviren – sind sehr spezialisiert und befallen in der Regel nur uns.
Hunde können zwar auch erkältungsähnliche Symptome entwickeln, aber die Ursachen sind meist ganz andere Erreger (z. B. Zwingerhusten).
Kuscheln ist also weiterhin erlaubt! 

Trotzdem lohnt sich ein wachsames Auge: Husten, Mattheit oder vermehrtes Niesen sollten tierärztlich abgeklärt werden. Nicht wegen einer Ansteckung durch dich, sondern weil Hunde natürlich auch unabhängig von uns krank werden können. 

 

🤒 Aber wie beschäftige ich meinen Hund, wenn ich selbst total flachliege? 

Sobald Herrchen oder Frauchen krank Zuhause bleiben, ist das für viele Hunde ein Grund zur Freude: „Super! Mensch ist da – Action!“
Für uns dagegen bedeutet das eher: „Bitte… ruhe… und Tee!“ 

Hier ein paar energiesparende Ideen: 

 

1️⃣ Schnüffelspiele 

Perfekt, weil du kaum aufstehen musst: 

  • Leckerli im Wohnzimmer verteilen
  • Ein Handtuch einrollen und Snacks darin verstecken
  • Kleine Suchspiele mit Bechern oder Decken

Nasenarbeit macht müde – im besten Sinne. 

 

2️⃣ Kauartikel & Kongs 

Kauen beruhigt und beschäftigt lange. 

  • Kong füllen und ggf. einfrieren
  • Kauwurzeln
  • Kauknochen (wenn verträglich)

Du kannst dich ausruhen, während dein Hund zufrieden arbeitet. 

 

3️⃣ Ruhiges Tricktraining 

Ein paar Minuten reichen – sogar im Sitzen: 

  • „Pfote geben“
  • „Nase an die Hand“
  • Mini-Tricks, die ohne viel Bewegung funktionieren

Kopftraining ist oft effektiver als Rennen! 

 

4️⃣ Kurze Gassirunden 

Einfach nur „Pflicht-Runde“: 

  • kurz raus
  • lösen lassen
  • wieder ins Warme

Falls jemand aus der Familie, Nachbarschaft oder Freundeskreis eine Runde übernehmen kann: Perfekt. 

 

🧡 Hunde können auch mal runterfahren 

Meine Erfahrung: Hunde spüren, wenn es uns nicht gut geht. Sie passen sich an, schlafen mehr und bleiben oft erstaunlich ruhig in unserer Nähe. 

Vielleicht ist Krankheit auch einfach mal ein Moment, gemeinsam runterzukommen. 

 

Bleib gesund und achte gut auf dich – dein Hund tut es schließlich auch! 

Liebe Grüße
Mandy